Make-up & Haare

"Schön sein bedeutet nicht, perfekt auszusehen. Es geht darum, die eigene Individualität zu lieben." 

Bobbi Brown

Make-Up

Bekannt ist: Attraktivität bindet die Aufmerksamkeit des Betrachters. Unser Blick scannt in der Regel innerhalb einer Millisekunde das Gesicht unseres Gegenübers. Wenn wir diesen Anblick als attraktiv empfinden, verbinden wir laut einer Studie damit gleich weitere positive Eigenschaften eines Menschen, wie z.B. Sympathie, Klugheit, Verträglichkeit, Verlässlichkeit, Gesundheit, usw. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir nicht nur bei unserer Kleidung auf die richtigen Farben achten sollten, sondern natürlich auch bei unserem Make-Up!

Quelle: http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2015.00042/ful

 

Ich arbeite mit dem international anerkannten Confident-System, welches auf dem dreidimensionalen Farbmodell nach Musell basiert:

 

Eine Farbe lässt sich auf drei verschiedene Arten verändern:

1. Dimension = Helligkeit (hell   - dunkel)

der Farbton wird heller oder dunkler (je mehr Weiss ich meiner Ausgangsfarbe zugebe, umso heller wird der Farbton, je mehr Schwarz ich zufüge, desto dunkler wird der Farbton)

 

2. Dimension = Farbtemperatur (kühl   -   warm)

Von Farben lassen sich kühlere und wärmere Töne erzeugen, d.h. wenn man z.B. zu Rot immer mehr Anteile der Farbe Gelb hinzufügt, wird der Rotton wärmer (auf dem Farbkreis Richtung -> Orange). Mischt man dagegen zu Rot ein wenig der Farbe Blau hinzu, erhält man einen kühleren Rotton (auf dem Farbkreis Richtung -> Violett)

 

3. Dimension = Farbreinheit (klar   -   gedeckt)

Von einer Farbe existieren klare und gedeckte Töne; die klaren Nuancen besitzen viel Leuchtkraft, gedeckte Farbtöne nehmen sich eher zurück. Mischt man zu einer Farbe Anteile ihrer Komplementärfarbe (auf dem Farbkreis gegenüber), bricht man damit ihre Leuchtkraft und erhält somit den gedeckten Ton der Ausgangsfarbe. 

 

 

Die Beratung nach den 4 Jahreszeiten hat sich in den 80er Jahren aus den USA kommend hier in Europa zunächst durchgesetzt. Sie ist sicherlich für den Laien eine gute Methode, um die unterschiedlichen Abstufungen von Farben schnell und leicht verständlich zu erklären.

-> Beispiel: Jeder kann sich etwas unter klassischen Herbstfarben (Orange- und Brauntöne, kräftige Rot- und Gelbtöne usw.) vorstellen und würde bei Herbst nicht Hellrosa oder Hellblau als passende Farben assoziieren.

 

In der Praxis jedoch hat sich jedoch herausgestellt, dass man die wenigsten Menschen von ihrem Aussehen her GENAU EINER dieser vier Farbgruppen zuordnen kann.

Dazu muss man wissen, dass das 4-Jahreszeitensystem streng in warme Farben (Frühling- und Herbsttypen) und kühle Farben (Sommer- und Wintertypen) unterteilt. Daher geriet dieses System bei sehr vielen Personen schnell an seine Grenzen, da sie sich aufgrund ihrer Haut-/ Haar- und Augenfarben nicht klar der warmen oder kühlen Farbgruppe zuordnen ließen. Eine andere Möglichkeit gab es aber nicht, also wurden sie einer Jahreszeit zugeordnet, wo am ehesten eine Übereinstimmung mit den Farben zu erkennen war. Trotzdem passten die Farbtöne dann aber immer nur zur Hälfte und die Menschen fühlten ich somit nicht kompetent und stimmig beraten.

80 % meiner Kundinnen und Kunden waren schon mal in ihrem Leben bei einer Farbberatung nach den 4 Jahreszeiten und haben sich mit ihren Farben nicht wohlgefühlt. 

Eine Weiterentwicklung, wie sie letztlich dann durch die Mischtypen (6er, 9er, 10er oder 12er System) geschah, war dringend notwendig. Mit dem 10er oder 12er-Mischtypensystem ließen sich nun alle Farbdimensionen nach Munsell richtig abbilden. Jedoch wurde durch die unterschiedlichsten Kombinationen der einzelnen Jahreszeitentypen ein so kompliziertes System geschaffen, welches für jemanden, der sich nicht beruflich oder privat gut in der Farbenlehre auskannte, wieder schwer nachvollziehbar war. Die Kundin/ der Kunde sollte ja eigentlich nach einer Farbberatung selbständig und ohne Hilfe im Alltag mit den persönlichen Farben zurechtkommen, nach einiger Zeit am besten auch ohne den eigenen Farbpass immer dabeizuhaben. Dies ist mit einem so komplexen System wie den Mischtypen in der Praxis oft nicht umsetzbar.

Beispiel: der Frühling-Sommer-Typ kann zwar warme und kühle Töne tragen, muss jedoch gleichzeitig darauf achten, dass diese nur hell und von der Sättigung her weder zu klar noch zu gedeckt sind.

 

Daher entschied ich mich für das Confident-System, da es auf dem dreidimensionalen Farbsystem von Munsell basiert, welches bei den meisten Branchen, in denen mit Farben gearbeitet wird, zugrunde liegt. Ich arbeite im Bereich Innenarchitektur und habe im Studium selbst den Umgang mit dem Munsell`schen Farbsystem erlernt. Es unterscheidet nach den drei Dimensionen: Helligkeit, Temperatur und Reinheit einer Farbe. Diese Vorgehensweise ist auch für den Laien schnell und logisch nachvollziehbar. 

• Über mehrere Tests mit bunten Tüchern, die in den verschiedensten Nuancen der o.g. Farbdimensionen vorliegen, kann man bestimmen, welche der o.g. Farbeigenschaften an Ihnen am harmonischsten wirkt. -> Danach richtet sich auch die Zusammenstellung der Farben in Ihrem individuellen Farbpass. Er bietet sehr viele Kombinationsmöglichkeiten und lässt Ihnen trotzdem viel Freiraum für persönliche Gestaltungsfreiheit und Kreativität.

Für ein perfektes Make-Up sind auch die Farben aus dem persönlichen Farbpass ausschlaggebend! Rottöne für Lippen/ Rouge, dunkle Töne für Kajal oder Eyeliner und neutrale Töne als Lidschatten!

 

Foundation und Concealer gibt es bei guten Kosmetikfirmen immer in verschiedenen Gelb- und Rotabstufungen (Vgl. warm oder kühl, je nach Farbpass) und in hellen bis dunklen Nuancen

• Als Lidschatten bzw. Eyeliner/ Kajal sollten Sie für ein alltägliches Augen-Make-Up die neutralen Töne aus Ihrem persönlichen Farbpass verwenden, um nicht "angemalt" zu wirken

Augenbrauen betont man mit einem Brauenstift/ Browpowder/ etc. in der gleichen Farbe, wie sie von Natur aus sind bzw. man gleicht an die (Natur-)Haarfarbe an (Achtung: auch bei Blond- und Brauntönen unbedingt darauf achten, ob warme oder kühle Töne besser zu Ihnen passen!)

• Die Lippenstiftfarbe wählt man idealerweise aus der Rot-/ Rosé-Palette des persönlichen Farbpasses

• Rouge muss farblich auch wieder sehr bedacht gewählt werden (dezent oder kräftig, je nachdem, ob Sie eher gedeckte oder klare Farben vertragen und natürlich gilt auch hier wieder die große Frage: sind warme oder kühle Töne besser für Sie?)

 

TIPP: Besonders bei Permanent-Makeup ist die Wahl des richtigen Farbtons (warmer oder kühler Unterton) ausschlaggebend für ein positives optisches Gesamtbild.

 

Nicht nur bei unserer Kleidung sollten wir auf die richtigen Farben achten, sondern natürlich auch bei unserem Make-Up!
Farbberatung für Ihr Make-Up

Ich zeige Ihnen, wie Sie schnell gut gestylt aussehen, ohne "angemalt", verkleidet oder "aufgetakelt" zu wirken.

Bei einer Farbberatung ist ein einfaches Make-Up für jeden Tag sowie der Check Ihrer täglichen Schminkutensilien inbegriffen. Auf Wunsch bespreche ich mit Ihnen auch gerne ausführlicher verschiedene Schminktechniken sowie Farben und Produkte, die Ihren Typ optimal zur Geltung bringen.

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Keine Markenbindung und kein Kosmetikverkauf. Sie entscheiden selbst, welche Produkte und Marken Sie benutzen möchten.


Haare

Auch die Wahl unserer Haarfarbe ist für unser Erscheinungsbild sehr wichtig. Gerade Menschen ab 40, die vielleicht aufgrund der "ersten grauen Strähnen" ihr Haar färben möchten, sollten sehr genau wissen, ob ihre natürlicher Farbton warm oder kühl ist. Denn ein gefärbter Haarton, der nicht zum Teint passt, lässt uns krank und blass aussehen und wirkt schlimmstenfalls wie eine Perücke.

Stimmt die gewählte Haarfarbe mit unserem natürlichen Farbpigmenten überein, leuchtet unser Teint, unsere Kleidung passt dazu und alles fügt sich harmonisch zu einem überzeugenden Gesamtergebnis zusammen. Bei einer Farbberatung ist die Analyse Ihrer Haarfarbe inklusive.

Unsere natürliche Haarfarbe passt immer zu unserem Teint. Bei Haarefärben oder Tönen sollte man aufpassen, dass der  Farbton optimal auf die Hautpigmentierung abgestimmt wird (warmer oder kühler Unterton). Ein guter Frisör achtet darauf!

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